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Ein Urlaub auf dem Hausboot gilt für viele als die entspannendste Art, Europas Wasserstraßen zu entdecken. Doch bevor die Reise beginnt, stellt sich eine entscheidende Frage: Was kostet ein Hausbooturlaub eigentlich wirklich?
Auf den ersten Blick wirken die Preise oft höher als bei klassischen Ferienunterkünften. Wer jedoch genauer hinschaut, stellt schnell fest: Hausbooturlaub kann überraschend günstig sein, denn viele Kosten verteilen sich auf die Crew – und clevere Buchungstipps senken den Gesamtpreis deutlich.
In diesem Beitrag erklären wir transparent alle Kosten für den Hausbooturlaub – von der reinen Bootsmiete über Nebenkosten bis hin zu vermeidbaren Gebühren. Ideal, wenn du planst, ein Hausboot zu mieten und dir einen realistischen Überblick verschaffen möchtest.
Der Preis für die Bootsmiete hängt vor allem von drei Faktoren ab:
1. Bootstyp
2. Größe & Ausstattung
3. Haupt- oder Nebensaison
Für Einsteiger und Sparfüchse sind einfache Flöße die preiswerteste Option. Sie bieten wetterfeste Hütten, Schlafplätze für Schlafsäcke und viel Outdoor-Feeling.
Ideal für alle, die ein authentisches Naturerlebnis suchen und unabhängig bleiben möchten.
Bungalowboote sind die beliebtesten Hausboote in Deutschland und Europa. Sie verfügen meist über:
Wohn- und Essbereich
separate Schlafkabinen
Küche
Nasszelle
Barrierefreiheit (je nach Modell)
Preislich bewegen sich diese Hausboote deutlich unter klassischen Yachten:
Motoryachten sind komfortabel, wendig und ideal für längere Routen mit vielen Schleusen. Sie lassen sich leicht manövrieren und bieten viel Platz.
Neben der Bootsmiete solltest du folgende Kosten einplanen:
Liegegebühren
In Sportboothäfen und Marinas zahlst du in der Regel:
ca. 1,50 € pro laufendem Meter
bei 11 m Bootslänge → 16,50 € pro Nacht
Zusätzlich:
Sanitäranlagen: ca. 2 €
Strom: ca. 3 € (für 2 Personen)
Abpumpen Bordtoilette: ca. 30 €
Der Verbrauch hängt von Motorleistung und Fahrstil ab. Im Durchschnitt:
ca. 200 € pro Woche (bei rund 30 Fahrstunden)
Je nach Bootstyp wird eine Kaution von 500 bis 1.200 € fällig, in manchen Revieren auch bis 2.000 €.
Die Endreinigung kann selbst durchgeführt werden oder kostet:
ca. 50 €, wenn sie vom Vermieter übernommen wird.
Je nach Anbieter sind folgende Extras inklusive oder kostenpflichtig:
Bettwäsche & Handtücher
Geschirr
Starterset (ca. 35 € für 2 Personen)
Fahrräder
Schlauchboot
Angelzubehör
Sonnenschirme, Kühlboxen u.v.m.
Haustierpauschale: 50 – 80 € pro Woche
Parkplatz am Heimathafen: 30 – 50 € pro Woche
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Auf den Wasserstraßen gelten – ähnlich wie im Straßenverkehr – klare Regeln. Verstöße können teuer werden:
Geschwindigkeitsüberschreitung: 250 – 1.500 €
Alkohol am Steuer (0,5 Promille): ab 350 €
Unerlaubtes Ankern (z. B. in Naturschutzgebieten): ca. 250 €
Wer sich an die Regeln hält, spart also bares Geld und schützt gleichzeitig die Umwelt.
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Natürlich variieren die Kosten je nach Revier, Saison und Crewgröße. Als Orientierung für die Hauptsaison kannst du mit folgenden Gesamtpreisen rechnen:
Durch Selbstversorgung, Nebensaisonbuchungen und das Teilen der Kosten unter mehreren Personen wird der Urlaub schnell deutlich günstiger.
Tipp: Frühbucher und Nebensaisonreisende sparen oft mehrere hundert Euro.
Ein Urlaub auf dem Hausboot ist nicht nur einzigartig, sondern auch flexibel planbar – sowohl beim Budget als auch bei der Route. Wer sich frühzeitig informiert und die Preise vergleicht, kann ein Hausboot günstig mieten und ohne Überraschungen in den wohlverdienten Urlaub starten.